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Interessant bei Open Peer Review, so wie es hier praktiziet wird, ist ja auch, dass man als Autorin die anderen Beiträge des Sammelbands vorab zu lesen bekommt und die einzelnen Beiträge aufeinander abgestimmt werden können.

Es geht nicht um bessere Texte, es sind andere Texte, andere Praktiken, die sich durch den hier richtig erwähnten schnellen eigenen, direkten und unmittelbaren Zugriff auszeichen. Aus meiner Sicht können durch diese Form der Technologie neue Texte und eine neue Art der Kommunikation entstehen. Es geht nicht um die Revolutionierung der Wissenschaftskommunikation, sondern um deren Weiterung (siehe Artikel von Mounier, Hecker-Stempehl,Absatz 15)

Das Wesen von Blogbeiträgen ist ein anderes, als bei den hier genannten Genres. Auch muss es beim Bloggen nicht darum gehen, ein Publikum mit anspruchsvollen Texten zu unterhalten, sondern es kann um gemeinsame Reflektion, Austausch, Kommunikation gehen.

In § 14 und 15 werden Blogs ausschließlich aus der Leserperspektive betrachtet; der Aspekt, was Bloggen dem Bloggenden bringt bleibt dabei außer Acht

Der Mehrwert von Blogs kann sein, thematische Sammlungen anzulegen von Informationen, die zwar an anderer Stelle auch zu finden sind, aber eben verstreut.

Die Problematik der mangelnden Nutzung von Interaktionsmöglichkeiten ist nicht nur ein Problem von Online-Angeboten. Auch an wissenschaftlichen Tagungen scheint der öffentliche Diskurs nicht so wichtig zu sein, dass man ihm mehr Platz einräumt also die obligaten “wenigen Minuten, in denen noch 2 Fragen aus dem Publikum beantwortet werden können”.

Kernproblem ist und bleibt die Prämierung des Schreibens im Blog. Die Scientific Community tut dies noch nicht – oder ist ein Fall bekannt, wo ein Stellenanwärter auf eine akademische Stelle nach seinen Blogposts (oder sogar -Kommentaren) gefragt worden ist? Dafür wäre aber zunächst zu entscheiden, welchen Wert die Blogs für den wissenschaftliche Diskurs nicht nur potentiell sondern konkret haben – dafür müssten die Blogs aber gelesen werden, wovon sich die meisten dispensieren, weil es ja eh nicht so bedeutsam sei. Ein Teufelskreis. Gleiches wäre für die Kommentierung (siehe oben) zu sagen: Keine Prämierung.

Allgemein zum Beitrag: der Aspekt, dass Bloggen im dt.spr. Raum noch nicht zur guten wissenschaftl. Praxis gehört, d.h. nicht mehr Honoriert wird – auf welchen Zählwiesen auch immer – gehört deutlicher unterstrichen.

… d’accord: doch besonders der Nachwuchs schätzt Blogs als gute Möglichkeit, auf eigene Forschungsgruppen und -projekte aufmerksam zu machen!

Der Aussage über die nicht bestehenden Hürden in den Geisteswissenschaften würde ich so nicht zustimmen: auch hier sind die Diskussionen mitunter so fachspezifisch, dass Laien nicht mitdiskutieren können.

    Und wenn ich an die Debatten rund um Kreationisten/Evolustionstheoretiker denke, bin ich auch nicht sicher, ob es sich hier ausschliesslich um ein Problem der Geisteswissenschaften handelt.

Die Einschränkung, dass beim Open Peer Review die AutorInnen nicht bekannt sind, sollte so nicht uneingeschränkt stehen bleiben: wie in unserem Beispiel – hier sind die AutorInnen und KommentatorInnen bekannt. Und Jede/r kann sich über die Peer-Wertigkeit der/desselben informieren. Im Gegenteil ist auch anzumerken, dass die Peers beim konventionellen Peer Review nicht bekannt sind, was ihnen die “Macht” des unangemessenen Kommentars bzw. ungerechtfertigten Abweisens gibt.

RE: Review-Verfahren …
Schreibweisen von Open/Peer/Review angleichen

RE: Open Access-Publikationen

Re: Historikerinnen

Re: “formuliert ().”
Erwartung … warteten (WW)

Letzter Satz: Zusammenhang verstehe ich nicht?!

Diese Aussage widerspricht aber dem vorher gesagten: Wenn es keine Reaktionen gibt, warum gibt es dann Konkurrenz?

RE: des Bloggens, der Open Peer Review

RE: dauerhafte oder populäre und…
Rezensionen bzw. kürzeren

RE: Betreuerinnen und Betreuern
“überschaubar ().”

RE: Blog im gesamten Text Großschreibung

RE: “genutzt wird ().”

RE: musste, wie gesagt, geststellen
rasch … rasch
zu interessieren

RE: Angehörigen … internetbasierten …
Damen und Herren des Faches

britische Konkurrenzidee? Welche ist das?

RE: E-Mail… “H-Soz-u-Kult ().”

RE: “rede ich mir zumindest ein – nicht von der …”

Mein allgemeiner Kommentar:
1) Sollten wir nicht eine geseztliche Regelung anstreben, nach der staatlich finanzierte Wissenschaftler ihre Ergebnisse im OpenAccess zur Verfügung stellen muss?
2) Und nach der alle Dissertationen (in der Abgabeversion) auf dem Uniserver veröffentlicht werden müssen?
3) Und,nach der Gutachten der Betreuer gleich mitveröffentlicht werden müssen?
4) Wenn man dann da unten drunter noch eine Kommentarspalte einrichtet, dann gibt das alles zusammen womöglich einen anregenden Blog.

    Ich schließe mich ebenfalls der Meinung an, dass Wissenschaftler, die dauerhaft aus öffentlicher Hand finanziert werden (also Beamte auf Lebenszeit) ihre Veröffentlichungen dem open peer review vorbehaltlos zur Verfügung zu stellen haben, um eine Qualitätssicherung sowie Innovation zu gewährleisten. So sollte Wiederholung von bisher Bekannten auf Kosten der steuerzahlenden Allgemeinheit verhindert werden, zumal ja gerade die Geisteswissenschaften im Visier von Einsparungen stehen.

    Eva-Maria Stolberg, Universität Duisburg-Essen

Leider sehe ich die Perspekiven ebenso skeptisch wie Andreas Fahrmeir.
- Seit über 10 Jahren bietet so gut wie jede deutsche Uni ihren Promovenden die Möglichkeit, ihre Dissertation auf dem Uni-Server zu publizieren, aber die Leute rennen trotzdem bei LIT und Peter Lang die Bude ein.

Das stimmt natürlich, aber man könnte ja auch daran denken, dass – wie hier – nur mit Klarnamen angemeldete Kommentatoren schreiben dürfen, die dann auch noch (und das ginge über die Regelung in diesem blog hinaus) ihre Qualifikationsstufe angeben müssen/ sollen/ können.

Auch hier freue ich mich, dass ein Vertreter des establishments mal die dunklen Seiten des closed peer reviewing benennt. Das Argument, es würde zuviel veröffentlicht, wird übrigens besonders gerne von denen gebracht, die über das Einwerben von SFBs etc. hier für den massivsten Nachschub in Form von Dissertationen, Habilitationen etc. sorgen. Auf jeden Fall lassen sich im Internet hochkomplexe nachggeschaltete Qualitätsfilterungs- und bewertungsmechanismen entwickeln.

So lange open acces bzw. online als minderwertig gilt, sollte man vielleicht hybrid ins Auge fassen. Also als ganz normales Buch o.Ä, aber eben in jedem Fall auch online frei zugänglich. Dann ist das Renommée-Problem gelöst

Witzig, der Autor schreibt hier genau über das, was mit dem blog historyblogosphere geändert werden soll. Ich glaube, das nennt man selbstreferentiell! Ob es klappt? Mit dieser absatzweisen Kommentarfunktion scheint mir genau der richtige Weg beschritten

Immerhin mal ein Hochschullehrer, der zugibt, dass er wikipedia gut findet!

Für jene Kollegen, die in Amt und Würden sind, mögen zwei bis drei Jahre zwischen Erstellung und Veröffentlichung verschmerzbar sein. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs sind solche Abstände katastrophal, gerade wenn man nicht von vornherein gut vernetzt ist.

“Ars longa, vita brevis” – das kann man zugestehen. Übersehen wird dabei aber, dass das Schreiben in einem Blog durchaus auch der Vorbereitung von Fachpublikationen dienen kann, erst recht, wenn man mehrere Blogposts demselben Thema aus verschiedenen Perspektiven widmet. Man trägt bspw. das Stadium der Materialsammlung in die Öffentlichkeit, anstatt deren Ergebnisse auf der eigenen Festplatte zu belassen.

An Revolutionierung würde ich nicht denken. Es gäbe aber die Möglichkeit, sich vor einer Publikation auszutauschen.
Ein Beispiel dafür ist auch eine Blogparade (Blogkarneval), über die man für das eigene Thema Interessierte kennen lernen und sich dann mit ihnen austauschen könnte.
Revolutionen machen so viel kaputt, dass man als Historiker meist mehr zu Evolution tendieren wird.

Zunächst eine Entschuldigung für meine Wikipediamanier, Kleinigstkeiten anzumerken.
Dann:
Auch fachliche Blogartikel müssen doch nicht anstreben, schon ohne Diskussion das Niveau von Fachzeitschriftenartikeln zu erreichen. Sie sollen Gesprächskultur entwickeln, die dann bei in Wikis offen vorbereiteten umfangreicheren Publikationen zu mehr Multiperspektivität führen können.

mitsamt mit Dativ

Andreas Fahrmeir: Bloggen und Open Peer Review in der Geschichtswissenschaft: Chance oder Sackgasse?

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Wenn von historischen Blogs oder der Bedeutung des „Web 2.0“ für die Fachkommunikation in den Geschichtswissenschaften die Rede ist, komme ich mir immer sehr alt vor. Das liegt nicht (nur) daran, dass ich das Gefühl habe, vom technischen Fortschritt überrollt zu werden. Gewiss: Bei genauer Befragung müsste ich zugeben, mir weder die verschiedenen Geräte mit „i“ beschafft noch eine Seite bei Facebook eingerichtet zu haben. Ich publiziere keine Tageserlebnisse bei Twitter und sehe die Partnerschaften von Einrichtungen wie Universitäten, Museen, Forschungsprogrammen und Bibliotheken mit Anbietern sozialer Netzwerke nicht nur positiv. Dennoch fühle ich mich technisch einigermaßen auf der Höhe der Zeit. Ich schreibe meine Briefe nicht mit der Schreibmaschine, lese viele Texte in digitaler Form, habe keine Probleme mit dem Internet und finde Wikipedia ziemlich gut. Das Gefühl des raschen Alterns stammt somit – rede ich mir zumindest ein nicht der Technophobie, sondern daher, dass ich die großen Ambitionen und Hoffnungen schon einmal erlebt habe – und auch erlebt habe, dass sie sich nicht einlösen ließen. Ich will zunächst die (vergleichsweise) alten Geschichten rekapitulieren, um dann zu fragen, was die Hoffnungen und Ambitionen heute rechtfertigen oder beschränken könnte, also ob historische blogs, open-peer-review oder andere neue Formen netzbasierter Fachkommunikation diesmal besser funktionieren dürften als in den 1990er Jahren.

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Historisches Web 1.0

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Seit den frühen 1990er Jahren verbreiteten sich die damaligen rudimentären Formen von Mail und Internet unter Geisteswissenschaftler/innen. Geräte und Infrastruktur leisteten natürlich weitaus weniger als heute. Auf den kleinen Apple Computern, die beim Einschalten lächelten, ansonsten aber aussahen wie rechteckige graue Kästen, konnte man nur Textnachrichten übermitteln oder Texteinträge aus Bibliothekskatalogen abrufen, in denen nur kleine Teile der Bestände erfasst waren. Mit Dateianhängen wurde es rasch sehr schwierig, und ans Versenden von Bildern dachte man kaum. Auf den wenigen größeren vernetzten PCs, die in meinem College zur Verfügung standen, konnte man, wenn sie frei waren, zwar Internet-Seiten mit Bildern ansehen. Aber diese bauten sich recht langsam auf und waren aus fachlicher Sicht weitgehend nutzlos. Immerhin: Mit „Mirsky’s Worst of the Web“ (http://en.wikipedia.org/wiki/Mirsky%27s_Worst_of_the_Web) gab es 1995/96 eine schier endlose Quelle des Vergnügens. Dort wurden regelmäßig Neuigkeiten über besonders bizarre Warenangebote, besonders sinnige Seiten (etwa mit dem Text „Hello“) und besonders grauenhafte Ästhetik präsentiert.

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Technik-affine Kolleginnen und Kollegen kamen natürlich rasch auf die Idee, die neuen Medien Internet und Mail hätten das Potential, die Kommunikation unter Personen mit gleichen wissenschaftlichen Interessen zu revolutionieren: durch den schnelleren Austausch von individuellen Nachrichten, durch die unmittelbare Information großer Gruppen von Leserinnen und Lesern über interessante Publikationen, Vorträge oder Tagungen und durch die Mobilisierung des Wissens, das die Nutzerinnen und Nutzer des Internet haben, um konkrete Fragen zu beantworten und akute Probleme zu lösen. Einige der damaligen Erfindungen gibt es immer noch, vor allem das 1993 gegründete H-Net mitsamt seinem 1996 an den Start gegangenen deutschen historisch-kulturwissenschaftlichen Bannerträger, H-Soz-u-Kult. (http://www.h-net.org/) Andere sind dagegen untergegangen, etwa die britische Konkurrenzidee. Wieder andere haben die in sie gesetzten Hoffnungen nicht (ganz) erfüllt, so „Reviews in History“ (http://www.history.ac.uk/reviews/). Diese Initiative des Londoner Institute for Historical Research sollte statt der aus Papierzeitschriften bekannten Rezensionen Debatten über Bücher initiieren, die mit einer Rezension samt Replik durch Autorin oder Autor beginnen würden, auf die Rezensentin oder Rezensent wiederum antworten sollten; die Hoffnung war, dass Verlage das Projekt finanziell ermöglichen würden. Das Problem war freilich, dass meist sogar die Replik ausblieb (oder dauerhaft als ‚in Bearbeitung‘ angekündigt wurde); von Diskussion war praktisch keine Rede.

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Dabei schienen die Bedingungen für netzbasierte Fachkommunikation in den 1990er Jahren sehr gut, in manchem sogar besser als heute. Nur ein relativ kleiner, generationell vergleichsweise homogener Ausschnitt der Fachöffentlichkeit hing am Netz. Das lag daran, dass noch relativ wenige Institutionen ihren Angehören problemlos E-Mail-Konten und Internet-Zugänge zur Verfügung stellten, wobei die Geisteswissenschaften kaum Priorität genossen. Die Wahl von Englisch als überwiegender Verkehrssprache deckte sich mit der Tatsache, dass die Pionierinstitutionen des Internetzugangs vorwiegend in den USA, Kanada und Großbritannien lagen. Weil die Gruppe der fachlich interessierten Internet-Nutzer relativ jung war, und weil Beiträge zu Internetbasierten Foren und Diskussionslisten noch nicht per „google“ gefunden werden konnten, war die Kommunikation hierarchie- und risikofrei: Man brauchte sich kaum Sorgen darüber zu machen, dass die einflussreichsten Herren und Damen des Faches mitlasen oder dass man viel später für einen frechen oder naiven Kommentar zur Rechenschaft gezogen werden würde. Da das Medium relativ neu war, war die Neugierde darüber, was es leisten konnte, ebenso groß wie die Erwartungen über die Auswirkungen, die es auf das Fach haben würde. Da es wenige professionelle Datenbanken gab und Bibliographien noch kaum in elektronisch durchsuchbarer Form existierten, konnte eine in den Cyberspace ausgesandte Frage, was eine gute Publikation zu einem speziellen Thema war, längere Suchen in gedruckten Bibliographien oder auf Microfiches ersetzen und war somit selbst dann, wenn nicht immer eine (sinnvolle) Antwort kam, deutlich effizienter als das Stöbern in einer bibliographischen Datenbank. Die überschaubare Zahl an E-Mails führte dazu, dass man selbst Serienmails gerne las, und Spam war eine kaum bekannte Größe.

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Dennoch kam eine interaktive Kommunikation nur selten zustande. „Reviews in History“ musste wie gesagt feststellen, dass sich nicht über jedes Buch streiten lässt – und dass nicht jedes Buch ein breiteres Publikum interessiert. Zudem nahm die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit im virtuellen Raum rasch zu. Die Zahl der Rezensionen auf H-Net wuchs rasch an; mit H-Review (http://www.h-net.org/reviews/home.php) entstand eine Liste, die Literaturinformationen bündelte und damit Leserinnen und Leser ansprechen wollte, die im Prinzip ein normales Rezensionsorgan in virtueller Form abonnieren wollten, ohne sich für Diskussionen und andere Nachrichten interessierten. Die 2001 gegründeten sehepunkte (http://www.sehepunkte.de/) waren ähnlich angelegt. Reviews in History publiziert inzwischen – genau wie der Rezensionsteil von H-Soz-Kult oder die sehepunkte – ganz überwiegend unkommentierte Rezensionen sowie Links zu Buchbesprechungen von historischem Interesse, die in den Online-Versionen großer Tageszeitungen erscheinen.

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Die Listen des H-Net, die ursprünglich fast alle als Ort gedacht waren, an dem über Fragen des Faches sowie über Forschungsprobleme diskutiert werden sollte, generierten in der Praxis eine sehr unterschiedliche Zahl von Diskussionssträngen oder Fragen, auf die es sinnvolle Antworten gab oder die von der Listengemeinde als hinreichend komplex bewertet wurden, um von Interesse für jede Inbox zu sein. Das schloss simple bibliographische Anfragen bald aus, zumal die Digitalisierung von bibliographischen Datenbanken und ihre weitgehend kostenfreie Bereitstellung im Netz sie zunehmend überflüssig erscheinen ließ. Auf allen Listen findet sich aber inzwischen eine große Zahl von kaum kommentier- oder diskutierbaren Nachrichten über Konferenzen, Vorträge, Publikationen oder freie Wohnungen an zentralen Archivstandorten. Aus Diskussionsforen wurden somit Anzeigenblätter, in denen sich gelegentlich inszenierte Debatten finden, die aus zu diesem Zweck erbetenen Beiträgen zusammengesetzt werden. Diese generieren eine überschaubare Zahl an Kommentaren oder bleiben gänzlich unkommentiert. Ähnliches gilt für den „blog“ der American Historical Association, wo Debatten (wie jüngst über das Fernsehduell zwischen Obama und Romney in Denver) von der Redaktion organisiert werden und die Kommentarfunktion kaum genutzt wird. (http://blog.historians.org/) Auch hier handelt es sich bei den meisten Beiträgen um Aufsätze, Interviews oder Ankündigungen von Stellenausschreibungen oder Veranstaltungen.

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Zugegeben: Niveau und Umfang der Debatten unterscheiden sich von Liste zu Liste, wie von blog zu blog. H-Albion beispielsweise ist ein Ort relativ reger Diskussionen geblieben. Dasselbe gilt vermutlich auch für H-Grad, eine Diskussionsliste, die sich ausschließlich an Doktorandinnen und Doktoranden richtet – aber bezeichnenderweise durch Passwörter geschützt ist, um eine vergleichsweise risikofreie Diskussion etwa über Promotionsbedingungen oder Ärger mit seinen Betreuern zu ermöglichen. Die sehepunkte erhalten kaum Reaktionen auf die publizierten Rezensionen. Beim „Lesesaal“, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum fünften Band von Hans-Ulrich Wehlers Gesellschaftsgeschichte im Internet einrichtete, blieb die Zahl der Kommentare trotz des offenbar großen Interesses, das sich in der Zahl der Seitenaufrufe niederschlug, und der starken medialen Resonanz auf Wehlers Buch sehr überschaubar. (http://lesesaal.faz.net/wehler/index.php)

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Man wird also konstatieren müssen: Es gibt eine längere Geschichte von Angeboten zur interaktiven fachlichen Diskussion im Netz, zur offenen, kaum oder gar nicht moderierten Diskussion von Texten und Forschungsergebnissen (also zu Verfahren des „open peer review“ avant la lettre). Aus vielen Ideen haben sich dauerhafte und populäre und Orte der Fachkommunikation entwickelt – deren Finanzierung jedoch vielfach prekär bleibt. Allerdings hat die Kommunikation dort weniger die Form einer offenen, breiten, extrem kenntnisreichen und die Wissenschaft weiterführenden Diskussion angenommen, sondern sie besteht vielmehr aus der Ankündigung von Veranstaltungen oder Stellenausschreibungen, oder der Verbreitung von relativ konventionellen Rezensionen oder kürzeren Beiträgen. Diese insgesamt ernüchternde Erfahrung hat freilich nichts daran geändert, dass immer neue Angebote für offene, spontane Fachkommunikation gemacht werden. Ob diese Erfolg haben können, hängt allerdings davon ab, ob sie relativ hohe Hürden überwinden können. Das scheint mir am schwierigen Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, an den Vorteilen eines „closed peer review“ und schließlich in Eigenarten des Faches zu liegen – was ich im Folgenden kurz begründen will.

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Neue und alte Herausforderungen

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Angebot und Nachfrage

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Die erstrebte fachliche Wirkung des „bloggens“, der „open peer review“ oder der offenen Diskussion in Foren unterschiedlicher Art setzt dreierlei voraus: Dass die entsprechenden Texte eine einigermaßen breite, fachlich kompetente Leser/innenschaft finden; dass die Autorinnen und Autoren die Texte und Kommentare, die sie verfassen, als so wichtig betrachten (können), dass sie bereit sind, erhebliche Mengen an Zeit in sie zu investieren; und dass die Lektüre von Text, Kommentaren und eventueller Diskussion schneller oder auf andere Weise effektiver weiter führt, als es die Lektüre eines auf konventionelle Weise referierten und publizierten, nicht unmittelbar kommentierbaren Textes getan hätte.

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Was die zu erwartende Zahl von Leserinnen und Lesern betrifft, so geht man von einer Lage aus, in der sich Historikerinnen und Historiker kaum über einen Mangel an Lesestoff zu beklagen haben. Jedes neue (und alte) Angebot muss sich gegen eine breite Konkurrenz durchsetzen: die Fülle des bereits Publizierten, denn Bücher und Artikel werden in unserem Fach ja gerade nicht deswegen irrelevant, weil sie älteren Datums sind; die Neuerscheinungen in etablierten Formaten wie den hunderten von (print und/oder online publizierten) Fachzeitschriften, die zahlreichen Buchreihen und die tausenden jährlich erscheinenden Monographien; die Feuilletons von Tageszeitungen sowie die akademischen Publikumszeitschriften mitsamt der ihnen angeschlossenen blogs und Internet-Aktionen; die etablierten Informationslisten und Rezensionsportale; schließlich die zahlreichen in elektronischer oder in Papierform weitergereichten Alltagstexte wie Förderausschreibungen, Hausarbeiten oder Sitzungsprotokolle. In einer solchen Konkurrenzsituation wird vermutlich nur erfolgreich sein können, wer Informationen bietet, die an anderer Stelle nicht vorhanden sind und die sich relativ zielsicher an Adressatinnen und Adressaten richten, die genau daran Interesse haben – wobei es wahrscheinlich ist, dass das maximale Publikum überschaubar ist: Das kann man an der Zahl von Ausleihen wissenschaftlicher Monographien in Bibliotheken ebenso ablesen wie an den Downloads individueller Fachartikel.

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Diese Leserinnen und Leser müssen in der Lage sein, schnell zu finden, was sie lesen wollen oder müssen – vor allem dann, wenn das erklärte Ziel des Mediums in der „schnellen, einfachen und regelmäßigen Veröffentlichung aktueller Forschungsthemen und -ergebnisse“ besteht, wie es das wissenschaftliche Blogportal hypotheses formuliert. (http://de.hypotheses.org/) Mit der fokussierten Zugänglichmachung von Informationen hatte und hat bekanntlich aber bereits H-Net erhebliche Probleme. Es war faktisch nicht möglich, Listen so zu konfigurieren, dass sie überschneidungsfrei sind. Manche Diskussionslisten haben einen methodischen Fokus, andere einen geographischen, wieder andere zielen auf einen Gegenstand, eine letzte Gruppe auf eine Kommunikationssprache. Wer sicher sein will, alles zu seinem Thema mitzubekommen, muss somit mindestens drei Listen abonnieren – die sie oder er dann vermutlich eher kursorisch als intensiv zur Kenntnis nehmen wird. Ein Blogportal wie „hypotheses“ setzt sogar von vornherein auf die Geisteswissenschaftlerin/den Geisteswissenschaftler als Universalist/in, die/der sich für alles interessieren könnte und bereit ist, mittels von in keine Systematik eingefügter Suchbegriffe zu überprüfen, was die Seite so hergibt. Vor diesem Hintergrund ist die Erwartung, viele Kolleginnen und Kollegen warteten vor ihren PCs darauf, sich durch blogs oder Diskussionslisten blättern zu dürfen, vielleicht optimistisch. Dazu kommt die Frage, ob blogs wissenschaftliche Ergebnisse in unserem Fach wirklich direkter und vor allem effizienter zugänglich machen können als der Blick in Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften (etwa auf H-Soz-u-Kult oder mittels des Angebots der Verlage) oder Bibliographien, die inzwischen durch ständige Aktualisierungen rasch und relativ präzise den Weg zu Publikationen weisen.

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Warum viele Historiker/innen und Historiker also dazu bereit sein sollten, blogs zu „folgen“, bleibt zumindest offen. Das wäre freilich keine Frage, wenn die dort angebotenen Texte viel besser, schlagkräftiger, spannender wären als in anderen Medien. Da solche Texte nicht spontan entstehen, sondern jeweils Arbeit erfordern – der Recherche, des Schreibens, des Formatierens, des Publizierens – setzt das voraus, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre begrenzte Zeit eher in das Verfassen von blogs oder Kommentaren investieren als in das von Qualifikationsschriften, Aufsätzen in Medien, die in konventioneller Weise „peer reviewed“ sind, Beiträge zu Zeitungen, wo Artikel honoriert werden – oder in das Schreiben von Anträgen, die geeignet sind, Forschungsmittel zu generieren. Autorinnen und Autoren von blogs müssten auf jeden Fall darüber hinwegsehen, was im Moment nach den Kriterien von Universitätsspitzen und Wissenschaftsverwaltungen als besonders wertvolle Textgattungen angesehen wird. In den Geisteswissenschaften sind das die Qualifikationsschriften, eventuell weitere Monographien, zunehmend Artikel in „peer reviewed“ Publikationsorten sowie Texte, die Forschungsgeld generieren. Blogs und die meisten open access Publikationen erfüllen gegenwärtig keines dieser Kriterien – obgleich eine blog-Plattform durchaus etwas sein kann, das „Drittmittel“ anzieht und verausgabt. Das war in den 1990er Jahren insofern anders, als wissenschaftliche Texte weniger klar hierarchisiert waren. Im Gegenteil: Die Partizipation in elektronischen Medien konnte als besonderer Ausweis technologischer Kompetenzen gelten. Allerdings war die Aussicht, kurze Texte (um die es sich in den neuen Formaten meistens handelt) für den Lebenslauf nutzbar machen zu können, bereits damals sehr gering. Wer sich die Mühe macht, für eine kleine Gemeinde von Leserinnen und Lesern anspruchsvolle Texte zu gestalten, muss sich somit zumindest gegen den Trend stellen – was hohes Lob verdient, was man aber nicht unter allen Umständen raten kann.

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„Open peer review“

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Diesem Argument – blogs und andere Formen der offenen Kommunikation haben das Problem, dass sie gegenwärtig kaum honoriert werden – kann man freilich die Erwartung entgegensetzen, dass die Möglichkeit des freien Kommentierens insofern großes Potential hat, als es bessere Texte generieren kann als Verfahren des „closed peer review“, das in Produkten mündet, die im Netz allenfalls als kostenpflichtige oder (wie bei Nationallizenzen) mit bürokratischen Hürden versehene Angebote zugänglich sind. Diese Vermutung richtet sich ebenfalls gegen den Trend. Meist wird angenommen, Texte seien besonders wichtig, wenn sie sich in kaum transparenten „Review-Verfahren“ behauptet haben, die über möglichst hohe Ablehnungsquoten berichten. Das verleiht natürlich – neben der allgemeinen Rhetorik des Exzellenzkults – der Wahrnehmung Ausdruck, es gebe nicht zu wenige, sondern zu viele wissenschaftliche Texte. Allein eine rigide Auswahl kann sicher stellen, dass man nicht in Geschriebenem ertrinkt, und von vornherein weiß, was man lesen muss, und was man dazu noch lesen kann.

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Die Haltung zu „open peer review“ wird natürlich davon abhängen, was man von der Praxis des „peer review“ in den Geisteswissenschaften im Allgemeinen hält. Mir scheint, dass „review-Verfahren“ dazu beitragen (können), Aufsätze zu verbessern und offensichtlich sehr schwache Beiträge abzulehnen. Allerdings sind Gutachter weder allwissend noch unfehlbar. Jeder Versuch, in überschaubaren Fächern alle persönlichen, politischen oder wissenschaftspolitischen Sympathien und Antipathien auszuschalten, ist von vornherein zum Scheitern verdammt. Jede und jeder Herausgeber/in einer historischen Zeitschrift wird die Erfahrung gemacht haben, dass sie oder er einen Aufsatz aufgrund des Rats von Gutachtern mit guten Gründen abgelehnt hat, der dann in einem ebenso hoch angesehenen Konkurrenzorgan erscheint. Darüber, ob „peer review“ per se wirklich dazu geeignet ist, inhaltliche Standards über ein gewisses Maß hinaus zu verbessern, kann man also mit guten Gründen streiten. Es wäre gewiss fatal, wenn nicht mehr darüber diskutiert wird, was geschrieben wird, sondern nur noch darüber, wo es erschienen ist.

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Das ändert freilich nichts an der Existenz von „peer review“ als sozialer Praxis, die bestimmten Publikationen eine besondere Legitimität verleiht. Um das zu gewährleisten, ist entscheidend, dass zumindest behauptet wird, die „reviewer“ stammten aus dem Kern der jeweiligen Profession; nur das verleiht ihrem – gegebenenfalls subjektiven – Urteil seine Legitimität und der „peer reviewed“-Publikation ihre Aura. Dieses wissenschaftspolitische Ritual kann „open peer review“ kaum reproduzieren. Hier handelt es sich bei den „Gutachterinnen und Gutachtern“ zumindest im Prinzip um (möglicherweise anonyme) Beiträger, deren fachliche Qualifikation kaum überprüfbar ist. Da es in der Geschichtswissenschaft bei der Bewertung von Beiträgen und Argumenten selten richtig oder falsch, sondern um Interpretation und Gewichtung geht, wird es schwierig sein, die Qualität eines Beitrags im Netz – zumal dann, wenn es sich um eine eher kurze Kritik handelt – völlig von der Identität der Autorin oder des Autors abzulösen. (Dumoulin) Somit setzt der Name „open peer review“ voraus, dass jemand kontrolliert, dass sich nur „peers“ an der Diskussion beteiligen – und bekanntlich hat die Definition der „peer group“ großen Einfluss auf das Ergebnis. Ansonsten geht es um „open review“ – freie Kommentierung. Diese bleibt ohne konkrete Konsequenzen, wenn sie nicht über Publikation oder Nichtpublikation in einer anderen Form entscheidet. Wenn sie aber darüber entscheidet, hat sie dieselben Schwächen wie die herkömmliche „peer review“, aber kaum dieselben Stärken: Die Tatsache, dass am Ende die Veröffentlichung in einer eingeführten und anerkannten Publikation stehen kann. Dafür wäre es notwendig, dass – um in der Terminologie der Wirtschaftswissenschaften zu sprechen – „A“-Journals zum „open review“ Verfahren übergehen, was aber gegenwärtig kaum abzusehen ist.

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Für die Funktionsfähigkeit eines „open review“-Verfahrens entscheidend wäre also, dass man den „peer“-Status simulieren kann. In der am weitesten gehenden Variante müsste das geschehen, ohne dass Autoritätspersonen entscheiden, wer „peer“ sein kann und wer nicht. Das ist in einem Fach wie dem unseren im Netz faktisch kaum möglich. In vielen Disziplinen würde sich die Auswahl der Diskussionspartner von selbst ergeben. Foren, in denen Spezialfragen der Mathematik, Physik oder Geologie diskutiert werden, wird man als absoluter Laie weder finden, noch interessant finden. Sollte jemand doch versuchen, mit blöden Sprüchen mitzudiskutieren, kann man die Beiträge mühelos identifizieren und überlesen.

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Solche fachimmanenten Hürden bestehen in Geisteswissenschaften nicht. Der Zugang zur Diskussion ist scheinbar sehr einfach, die politische Relevanz von Themen vielfach sehr einsichtig, die Bereitschaft zum Mitdiskutieren und zum wenig qualifizierten Bewerten mithin potentiell enorm. Das senkt die zu erwartende Qualität von Kommentaren und Hinweise und eröffnet Spielräume für Missbrauch – man denke an die kuriosen Fälle von „peer review“ durch Autoren oder ihre Konkurrenten auf amazon. So wurden die sehepunkte rasch von rechtsradikalen Kreisen entdeckt, die die vermeintliche Offenheit der Onlinerezensionen nutzen wollten, um ihre Lieblingsmilitaria-Bücher oder Gesinnungsschriften in einem wissenschaftlichen Kontext zu präsentieren und andere Sichtweisen von einer privilegierten Position, die durch das erkennbar wissenschaftliche Format der Rezensionsplattform gegeben war, diffamieren zu können.

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Selbst wenn man das Urteil am Ende von „closed peer review“ Verfahren nicht als absolut richtig anerkennt, bleibt es unwahrscheinlich, dass seine Qualität geringer ist als in „open peer review“ Verfahren erreicht werden könnte. Und wenn man das Gefühl hat, dass Verfahren des „closed peer review“ die Veröffentlichung wichtiger Ergebnisse verhindern oder verzögern oder zentrale Positionen ausgrenzen, wäre die Antwort weniger „open peer review“ als die klassische Methode der Gründung einer neuen Zeitschrift – mit oder ohne „peer review“. Das ist freilich mit erheblichem Aufwand verbunden: für Werbung, für die Etablierung eines Profils, für die Akquise von Artikeln und/oder Rezensionen, für das Versenden von Rezensionsexemplaren, für das Einspeisen in Bibliographien, für peer review, für Redaktionsarbeit.

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Der Wert der Geschwindigkeit

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Selbst, wenn man nicht glaubt, dass durch neue Verfahren bessere Texte entstehen können als durch traditionelle, bleibt blogs ein entscheidender Vorteil: Die Geschwindigkeit, mit der eine Publikation möglich ist. Die Frage wäre freilich, welche Bedeutung das für unser Fach hat. Man könnte per blog natürlich ein Forschungsfeld schneller für sich reklamieren als durch einen Eintrag bei der AHF – aber der Abstand beträgt inzwischen eher Wochen als Monate. Theoretische Bezugspunkte, die als besonders aktuell gelten, stammen mehrheitlich aus den 1960er und 1970er Jahren – sind also offenbar selbst nach 50 Jahren nicht veraltet. Die Rezeption von Beiträgen erfolgt in der Regel erst im Laufe der Zeit – die notwendig ist, um komplexe Argumente auf der Basis umfassender Quellenkorpora differenziert zu rezipieren. Weder empirische noch theoretische Beiträge in Monographien ‚veralten‘ in den zwei bis drei Jahren, die vielfach zwischen Publikation und dem Beginn einer intensiveren Rezeption liegen. In einer Wissenschaft, die auf der immer erneuten Reflexion von Quellen beruht, die im Prinzip vielfach bekannt sind, gibt es ja keinen wissenschaftlichen Fortschritt, der sich linear weiterbewegt – nur aktuellere und weniger aktuelle Debattenkontexte, deren Konjunkturen sich aber eher in Jahren als in Monaten bemessen. Dass man sich immer wünscht, es könnte offener, schneller, differenzierter, pluralistischer zugehen, man könnte einen Weg finden, unmittelbar mit den wenigen Menschen zu kommunizieren, die sich für dieselben Probleme interessieren wie man selbst – das ist klar und notwendig. Insofern müssen die Versuche, über neue Kommunikationswege nachzudenken, immer wieder unternommen werden. Aber ob die Revolutionierung der Wissenschaftskommunikation mit Hilfe gar nicht mehr so neuer Techniken gelingen kann, obwohl entsprechende Versuche bisher nicht besonders gut funktioniert haben, bleibt in meinen Augen sehr fraglich.

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Literatur

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Olivier Dumoulin, Le rôle social de l’historien: De la chaire au prétoire. Paris 2003.