Oldenbourg Verlag
Die Wissenschaftsverlage der Oldenbourg Gruppe
Akademie Verlag
You must be logged in to write a comment.

Login

Create Account

show all (20)
There are no comments. Click the text to your left to make a new comment.

um zweimal Kann-Konstruktionen zu vermeiden, statt “kann der Grad an Interaktivität” -> “eignet sich der Grad …”

Absatz ist ansonsten wieder (!) sehr spannend!

“zu denen jeweils eine Gruppe von Autoren beitragen.” -> beiträgt

besser als “nachzuspüren”: nachzugehen

Was ist gemeint mit “Blogs in ihrer – auch historischen – Gattungsspezifik” ? historisch im Sinne in ihrer Zeit? oder im Sinne: geschichtswissenschaftlich?

Was ist ein “kompetenzorientierter” Geschichtsunterricht?

Bitte durchgehend gender-gerechte Sprache, also auch: Blogger/innen; Autor/innen

Anderes Wort für “Blogpraxen” wäre gut.

Das ist ein sehr guter Einstieg, sicherlich eine wertvolle Hilfe für Lehrende…

Gibt es eigentlich Beispiele für derart erstellte Blogs von SchülerInnen, die im Netz zu finden sind bzw. vielleicht sogar weiterbetrieben werden?

Was die ethische Komponente betrifft, ist hier auch auf den Beitrag von Bruns/Burgess hier zu verweisen!

Gibt es bei Grosch Hinweise dafür, warum digitale Medien noch immer unzureichend genutzt werden?? Wäre interessant

Auch hier: Bsp. aus Fachliteratur und Blogs

Links zu den Blogs?

Auch hier: ein paar Beispiele??

Vielleicht wäre hier ein Hinweis auf Seiten nützlich, die SchülerInnen (und auch Lehrenden) die Möglichkeit geben, sich über die Problematik zu informieren.

Sind in diesem Sinne Blogs als eine “neue” Art Public History zu werten?

Alexander König und Christoph Pallaske: Blogs als virtueller Schreib- und Kommunikationsraum historischen Lernens – Wissenschaft, Geschichtsdidaktik und Geschichtsunterricht vernetzt

1 0

We being pummeled by a deluge of data and unless we create time and
spaces in which to reflect, we will be left with only our reactions.
I strongly believe in the power of weblogs to
transform both writers and readers from
“audience” to “public” and from “consumer” to “creator”
(Rebecca Blood 2002, 16)

2 0

Einleitung

3 0

Weblogs gehören zu den digitalen Werkzeugen, die fast prototypisch mit dem Mitmachnetz „Web 2.0“ und den sog. „Digital Natives“, also der Generation der nach 1980 Geborenen, in Verbindung gebracht werden (vgl. Grosch 2012). Noch vor wenigen Jahren als die „Klowände des Internet“ (Zitat von Jean-Remy von Matt 2006) bezeichnet, haben Blogs diesen schlechten Ruf längst abgelegt. Heute gehören sie zur digitalen Alltagskultur, die von den etablierten und traditionellen Medien – wie z.B. Zeitungen – adaptiert und imitiert wird. Allein der Blick in die Blogosphere im Bereich der historisch-politischen Bildung zeigt: Nicht nur der gemeine Mann oder die gemeine Frau bloggt, sondern ebenso Journalist/innen, Wissenschaftler/innen und Lehrer/innen. Auch manche Studierende und Schüler/innen greifen zur Tastatur. Blogs werden also immer stärker – informell und (trotzdem) intentional – zum Schreiben von und über Geschichte genutzt.

4 1

Dabei sind die unterschiedlichen Schreibanlässe und -praxen vielfältig. Die Einsatzbereiche von Blogs variieren und sind je nach Autor(en) individuell durchaus verschieden. Manchen Bloggern geht es einfach darum, vor der Netzöffentlichkeit eine subjektive Meinung zu einem historisch-politischen Sujet zu artikulieren, andere bemühen sich in Abwägung verschiedener Argumente um eine (möglichst) differenzierte Darstellung. Einigen geht es um die Darlegung eigener Erfahrung oder das Berichten über Entwicklungen, über Netzfunde und Entdeckungen; wieder andere verwenden Blogs im Sinne eines interaktiven Schreiblabors, das zur Testung und Erprobung von Gedanken, Ideen oder Hypothesen dient, oder als Werkzeuge eines digital stimulierten Schreibdenkens (Reinmann, Eppler 2008; Scheuermann 2012). Letztlich ist das Bloggen als Netztätigkeit facettenreich; das Genre Blog schillernd. Elaborierte Traktate stehen neben miszellenartigen Kurzbeiträgen. Pointiert vorgetragene Thesen und Prüfung einfordernde Hypothesen folgen auf spekulative Provokationen.

5 1

Diese erste Annäherung an verschiedene Blogpraxen beruht auch auf der Beobachtung, dass in den vergangenen Jahren die absolute Zahl von Blogs in toto ansteigt. Beispielhaft lässt sich dies an der Blogosphere zu historischen und geschichtswissenschaftlichen Themen ausmachen. Als Beleg für diesen Trend kann im Bereich der Geschichtswissenschaft die seit 2011 bestehende „Blogfarm“ von de.hypotheses.org herangezogen werden. Sie versteht sich als akademisch ausgerichtete Publikationsplattform und möchte die Möglichkeit zur Veröffentlichung historischer Forschung „on-the-fly“, also als dynamischer Prozess, eröffnen. Die Blogregistrierungen der letzten Zeit auf hypotheses.org zeigen, dass Blogs auch im universitären Betrieb zunehmend salonfähig werden. Einzelne Wissenschaftler sind bereit, Forschungen, Erkenntnisse, Lehrveranstaltungen, Tagungen oder wissenschaftliche Projekte in Blogs zu dokumentieren; über dieses Werkzeug zu kooperieren und Geschichte als Aushandlungsgeschäft einer breiten diskursiv angelegten Netzöffentlichkeit zugänglich zu machen.

6 0

Neben diesen eher institutionell verankerten und sich „professionell“ verstehenden Angeboten machen gegenwärtig zahlreiche Dienste im Netz, genannt seien WordPress.com oder Blogger.com, den Einstieg in das Bloggen einfach. Es benötigt bei Weitem keinen eigenen Webspace oder eigene Serverkapazitäten mehr, um einen Weblog aufzusetzen. Komfortable Einrichtungsroutinen und wenige Klicks führen in der Regel zum Ziel. An konventionellen Textverarbeitungsprogrammen orientierte Benutzeroberflächen erleichtern die Eingabe von Inhalten, die ebenso intuitiv verwaltet werden können.

7 0

Dementgegen zeigen jüngste Studien zur Mediennutzung von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren, dass die wenigsten Schülerinnen und Schüler jemals gebloggt haben bzw. aktive Blogger sind. Lediglich vier Prozent von 1205 befragten Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren gaben 2011 an, regelmäßig Einträge in Weblogs zu verfassen. Das Netz ist für sie insbesondere Recherche-, Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsmedium. Der Schwerpunkt liegt mehr auf der informellen, privaten und freizeitlichen Nutzung und weniger auf formellen, also schulisches bzw. unterrichtliches Lernen betreffenden Anwendungen (JIM 2011).

8 2

Gleichwohl sind die didaktischen und methodischen Potenziale für einen kompetenzorientierten und webgestützten Geschichtsunterricht groß. An Blogs und ihren Inhalten kann historisch gelernt werden; sie können als Schreibwerkzeuge bzw. Instrumente der Wissensaneignung und des Erwerbs von Fähigkeiten und Fertigkeiten fungieren; sie können als unterrichtstechnologischer Raum verstanden werden, in dem – z.B. im Klassenverband – kooperativ und dialogisch historisch gelernt wird. Schlussendlich sind Blogs in ihrer – auch historischen – Gattungsspezifik und die Praxis des Bloggens als Lern- und Arbeitstechnik selbst der Reflexion zugänglich.

9 1

Der nachfolgende Beitrag geht deshalb – sicher aufrissartig und fragmentarisch – der Frage nach, wie Weblogs als Unterrichtstechnologie aus Sicht der Geschichtsdidaktik einzuschätzen sind. Damit kann die Untersuchung eingegrenzt werden. Es geht darum, im Horizont eines digitalen Geschichtslernens den didaktisch-methodischen Möglichkeiten von Blogs nachzuspüren und ihre Eignung als Lernwerkzeug zu reflektieren. Der Artikel folgt damit einer dreifachen Gliederung: In einem ersten Abschnitt wird auf intentionale Spielarten geschichtswissenschaftlich und -didaktisch begründeten Bloggens eingegangen. Darauf aufbauend beschäftigt sich ein zweiter Teil mit didaktisch-methodischen Potenzialen. Abschließend werden die Ergebnisse reflektiert und zusammengefasst.

10 0

1. Blogs | Funktionen – Typen – Beispiele

11 0

Formal betrachtet sind Blogs über das Netz zugängliche Internetseiten mit eigener Internetadresse, die regelmäßig aktualisiert werden können. Der Blogger stellt seine Blogposts  oder Posts genannten Beiträge in seinen Blog ein. Blogposts geben die Möglichkeit, verschiedene online verfügbare Medien wie Audios und Podcasts, Bilder oder Videos entweder zu verlinken oder (wenn urheberrechtlich unbedenklich) direkt in den Post einzubinden. Typisch ist das chronologische Darstellungsmuster der Blogposts; in der Chronik steht der aktuellste Beitrag immer prominent an erster Stelle. Blogsoftware hält verschiedene Zugriffsmöglichkeiten auf ältere Blogposts bereit. Während das Archiv die monatlichen Neuzugänge auflistet, können einzelne Posts ebenso über die vom Verfasser vergebenen Kategorien oder Schlagworte angesteuert werden. Schlagworte können in einer Tag-Cloud als zusätzliche Navigationshilfe angezeigt werden. Blogposts lassen sich zudem auf thematischen Unterseiten nicht nur chronologisch anordnen, sondern bestimmten Threads (Schlagworten) und Themengruppen zuweisen. Neue Blogposts kann man sich in einem RSS-Feed und per Email anzeigen lassen (Moser 2011, 128-133; Richardson 2011, 35-94).

12 0

Die einfache Handhabung der Blogs und deren schnelle Aktualisierbarkeit machen sie für die schulische und universitäre Praxis interessant. Blogs bieten erstens die Möglichkeit zur Kommunikation, denn Posts können und sollen kommentiert werden, wobei Kommentare jeweils unter dem Post angezeigt werden. Die Kommentare können wiederum kommentiert werden, so dass einzelne Blogposts gelegentlich eine breit geführte Diskussion auslösen. Zweitens lassen sich Blogs zu ähnlichen Inhalten über die Blogroll, eine Linkliste anderer Blogs, vernetzen. Dazu dient auch das Verfahren des Trackback oder Pingback, d.h.: Verlinkt ein Blogger den Blogpost eines anderen Blogs, wird dies dort als kurzer Kommentar angezeigt.

13 1

Vor dem Einsatz von Blogs für Seminare oder den Schulunterricht sollten sich Dozent/innen und Lehrer/innen immer über Aspekte des Urheberrechts informieren. Die Einbindung von Texten und Medien ist dann möglich, wenn sie entweder unter Public Domain oder Creative Commons lizensiert sind. Die Wikimedia hält beispielsweise immer umfangreicheres Bildmaterial bereit, das (bei Lizenz- und Namensnennung) auch in einen Blog eingefügt werden kann. Problematisch ist es hingegen, wenn Studierende oder Schüler/innen unreflektiert Materialien in ein Post einbinden. Um etwaigen Klagen zu entgehen, empfiehlt es sich bei der Verwendung von Blogs in Schule und Unterricht, die Herkunft eingebundener Texte und Medien jeweils zu überprüfen. Die Öffentlichkeit des Blogs stellt zweitens ein Problem bezogen auf Daten- und Persönlichkeitsschutz der Schüler/innen oder Studierenden dar. Die Verwendung von Echtnamen muss jeweils vorab geklärt werden.

14 0

1.1 Blogs in Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik

15 0

Die deutschsprachige Blogosphere im Bereich sowohl der Geschichtswissenschaft als auch der Geschichtsdidaktik ist bis heute noch überschaubar. Allgemein weisen die meisten Wissenschaftsdisziplinen Qualifikationen und wissenschaftliche Reputation hauptsächlich an der Zahl von Peer-Review-Beiträgen in Fachzeitschriften und anderen Publikationen aus. Demgegenüber sind Blogs leicht zugänglich und auffindbar. Sie ermöglichen Kommunikation in einer sich öffnenden Wissenschaftskultur. Adressaten sind nicht mehr nur andere Wissenschaftler. Bezüglich der Fachdidaktiken im Allgemeinen und der Geschichtsdidaktik im Speziellen bieten Blogs eine Möglichkeit, stärker mit den „Praktikern“ in Kommunikation zu treten: zu Lehrer/innen, Studienreferendaren, Lehramtsstudierenden oder anderen Bildungs-Akteuren. Das stellt Blogger vor die Herausforderung, nicht mehr nur das fachspezifische wissenschaftliche Genre der Fachpublikation zu bedienen, sondern Sprache und Abstraktionsgrade auf ein öffentliches Publikum hin anzupassen.

16 2

In Frankreich wird in den Wissenschaften bereits seit Jahren wesentlich mehr gebloggt. Neben Blogs einzelner Wissenschaftler, die meist über thematisch eher breit gestreute neue Entwicklungen aus ihrem Forschungsgebiet berichten, haben sich dort Projektblogs (z.B. Ausgrabungsblogs von Archäologen oder Dokumentationen über die Entwicklung von Forschungsprojekten), Publikations-, Tagungs- oder, Seminarblogs etabliert, zu denen jeweils eine Gruppe von Autoren beitragen.

17 1

Klaus Graf und Mareike König haben im Dezember 2011 einen Überblick über die deutschsprachige „entwicklungsfähige Blogosphere“ zusammengestellt und dabei neun häufig rezipierte und 24 weitere Blogs im Bereich der Geschichtswissenschaft ausgemacht (Graf, König 2011). In den vergangenen Monaten sind noch einige Blogs hinzugekommen. Blogs, die sich mit Aspekten sowohl der Geschichtsdidaktik als auch der Praxis des Geschichtsunterrichts befassen, stellen in der „entwicklungsfähigen Blogosphere“ einen vergleichsweise hohen Anteil. Der 2009 von Daniel Bernsen (Koblenz) gestartete Blog Medien im Geschichtsunterricht ist heute einer der lebendigsten Blogs mit zahlreichen Blogposts und Kommentaren zu verschiedensten Fragen der Planung, Durchführung, Reflexion und Evaluation von Geschichtsunterricht mit digitalen Medien. Zu den frühen geschichtsdidaktischen Blogs zählen außerdem HistNet von Jan Hodel und Peter Haber, Historisch Denken Lernen von Andreas Körber sowie Geschichte und neue Medien von Alexander König (inzwischen abgelöst durch: Brennpunkt Geschichte); daneben existieren einige weitere (s. hierzu: 4. Liste | Blogs zu Geschichtsdidaktik und digitalem Geschichtslernen). Einige der bloggenden Geschichtsdidaktiker sind untereinander vernetzt. Dabei hat neben den Blogs Twitter eine wichtige Funktion zum Austausch nicht nur von Aktivitäten in den Blogs, sondern auch über kurze Ankündigungen von Links zu Netzressourcen, Publikationen, Veranstaltungen und zum gelegentlichen Meinungsaustausch. Hier funktioniert die Vernetzung nicht nur über Follower-Kontakte, sondern auch über einschlägige Hashtags wie #Geschichte, #Geschichtsdidaktik oder seit einigen Monaten #gd_dig (Geschichtsdidaktik digital). Viele Blogs benutzen eine Twitter-Timeline und sind so direkt mit der „Twittersphere“ vernetzt.

18 0

Trotz der in letzter Zeit gestiegenen Anzahl an geschichtsdidaktisch orientierten Blogs, handelt es sich insgesamt um eine personell relativ begrenzte Community. Unter diesen Bloggern finden sich relativ viele Praktiker, also Lehrer/innen, Fachberater und Lehrerfortbildner und nur wenige universitär verankerte Wissenschaftler/innen. Ab und an wurden die „Geschichtsblogger“ als „Netzgemeinde“ bezeichnet, um ihre mediale Vernetzung und ihre Verbundenheit untereinander zu markieren. Tatsächlich besteht bei der Gruppenbildung im Netz insofern die Gefahr, dass mit dem Aufbau einer Gruppenidentität zugleich Abschottungstendenzen einhergehen können, da Gemeinschaften als soziale Systeme oft selbstreferentiell agieren.

19 0

1.2 Blogs im Geschichtsunterricht und in der historisch-politischen Bildung

20 1

Blogs als multimediales und hypertextbasiertes Schreibwerkzeug bieten Potenziale für Lernen im digitalen Medium, die in der Schulpraxis bislang allerdings nur wenig genutzt werden. Einen Überblick über Blogs, die im Rahmen von Schule und Unterricht entstanden sind, gibt die Seite „Blogwerkstatt“ (Rosa, 2010). Die Profilierung eines technologiegestützten Geschichtsunterrichts steht weitestgehend noch aus – nicht nur bezogen auf Blogs, sondern auch auf andere Webtools wie die Erstellung von Wikis im Unterricht oder Twitter-Projekte. Erste Annäherungen aus der Fachliteratur, sowie Beispiele eigenständiger Blogs für und aus dem Geschichtsunterricht zeigen, wie das Webtool Blog historisches Lernen unterstützen kann.

21 1

Will Richardson und Heinz Moser haben in ihren Büchern zur Webdidaktik (Moser 2008, S. 159; Richardson 2011, S. 41-50) verschiedene Typen von „Weblogs in der Schule“ klassifiziert. Blogs können zum Beispiel als Klassenportal, als Online-Archiv, als E-Portfolio bzw. „Blogfolio“ oder digitaler Lernraum zum kooperativen oder kollaborativen Lernen genutzt werden. Als Kriterium zur Systematisierung kann der Grad an Interaktivität, Reflexivität und Konstruktivität herangezogen werden. Klassenportale und Online-Archive sind dadurch zu charakterisieren, dass sie das Unterrichtsgeschehen eher dokumentarisch erfassen. Blogs dienen in diesen eher instruktionalen  Formen mehr zur Distribution von Materialien und Aufgaben, z.B. in sogenannten BlogQuests. Historisches Lernen wird hier eher als Geschichtsvermittlung verstanden. Die Lehrkraft macht wesentliche Vorgaben z.B. in der Materialauswahl und Aufgabenstellung. Blogs treten in dieser Form als Ersatz für Content Management oder Learning Management Systeme in Erscheinung (vgl. König 2011).

22 0

Demgegenüber stellt die Nutzung von Blogs als E-Portfolio oder kollaborativ-kooperativer Lernraum die kommunikativen Möglichkeiten in den Vordergrund. Geschichte wird hier als Aushandlungsgeschäft verstanden. Blogbeiträge sind Schülerartefakte, die vernetzt und der schriftlichen Kommentierung zugänglich gemacht werden. Historisches Lernen ist in diesen Ansätzen wesentlich diskursives und strukturiertes Geschichtslernen. Die Nutzung von Blogs als kollaborative Lernräume ermöglicht auch Kooperationen an verschiedenen, geographisch getrennten Standorten – beispielsweise auch in der universitären Lehrerausbildung. So unterstützen die Autoren dieses Beitrags an der Universität zu Köln und der Universität des Saarlandes im bei Abfassung dieses Beitrags laufenden WS 2012/13 ihre Lehrveranstaltungen mit dem Blog „Digitales Geschichtslernen“ (s. hierzu: 4. Liste | Blogs zu Geschichtsdidaktik und digitalem Geschichtslernen), der als Kommunikation-, Lern- und Denkwerkzeug eingesetzt wird. Die Studierenden beider Standorte sollen jeweils Blogposts zu verschiedenen Themen einstellen und anschließend die Posts der Studierenden der jeweils anderen Universität kommentieren.

23 0

2. Didaktisches Potenzial von Blogs

24 1

In der Allgemeindidaktik und Medienpädagogik werden didaktische Potenziale von Weblogs bereits seit längerem diskutiert, insbesondere unter dem Fokus kooperativer und kollaborativer Arbeitsformate. In der Praxis des Geschichtsunterrichts aber werden, wie schon in Abschnitt 1.2 angedeutet, digitale Medien noch immer „völlig unzureichend genutzt“ (Grosch, 2010, 26); auch in der geschichtsdidaktischen Diskussion steht die Beantwortung der Frage, wie Lernen mit, an, in oder über digitale Medien das historische Lernen verändert und weiter verändern könnte, eher noch am Anfang (Bernsen, König, Spahn 2012). Relevanz für das historische Lernen gewinnen Blogs im Spannungsfeld von Geschichtsvermittlung und Geschichtslernen insbesondere als Schreib- und Kommunikationswerkzeuge.

25 0

2.1 Mediendidaktik | Wie verändern Blogs die Schreib- und Kommunikationspraxis?

26 1

Aus Sicht der Mediendidaktik unterscheiden sich Bloggen und konventionelles Schreiben wesentlich. „Analoges“ Schreiben ist als Arbeitstechnik stark auf ein fertiges und fixes Endprodukt hin angelegt. Bloggen hingegen wird prozesshaft vorgestellt. William  Richardson schreibt: „Der Unterschied zwischen herkömmlichem Schreiben und Bloggen lässt sich einfach ausdrücken: Schreiben ist ein endlicher und in sich geschlossener, Bloggen ein fortlaufender und offener Prozess“ (Richardson, 2011, 56). Weblogs weisen zwar eine schriftliche Form auf, sind aber sprachwissenschaftlich betrachtet eher einer konzeptionellen Mündlichkeit verpflichtet. Sie haben dialogischen Charakter. Deshalb ist nicht nur das Beitragen, sondern auch das Kommentieren gleichermaßen von Bedeutung. Kommentare müssen aufgrund der technologischen Voraussetzungen der Software als Rückkopplungen der vorgebrachten Kommentation in den Raum der Blogosphere verstanden werden. Sie dokumentieren einerseits die kognitive oder affektive Auseinandersetzungen mit einem Beitrag, können andererseits als Erkenntnisfortschritt in und durch Interaktion und – sobald entsprechende Querverweise gesetzt wurden – Vernetzung gelten (Hodel, 2008, 193f.). Dabei weisen sowohl die Mediendidaktik als auch die Forschung zur computervermittelten Kommunikation darauf hin, dass der Grad der Öffentlichkeit derartiger bloggestützter Lernszenarien, welche nicht nur das Beitragen sondern auch das Kommentieren einfordern, eigens zu reflektieren ist. Sobald in einem Blog vollkommen offen publiziert wird, ist das Web als ein Resonanzraum vorzustellen, in dem Echo, Hall, Reichweite und Dauerhaftigkeit von Beiträgen und Kommentierungen nicht einzugrenzen sind.

27 0

Vor diesem Hintergrund hat Richardson ein mehrstufiges Modell als Anleitung zur Einführung des schrittweisen Kompetenzaufbaus bloggender Schreibpraxis im Unterricht entwickelt (vgl. Richardson, 2011, 57f.), um Fähigkeiten und Fertigkeiten beim Lesen und Schreiben in virtuellen Umgebungen zu entwickeln. Auf der ersten Stufe sollen Schüler/innen in Blogs zunächst von der Lehrkraft vorgegebene Arbeitsaufträge erledigen oder einfache und deskriptive „Tagebucheinträge“ vornehmen.

28 0

Das Internet hält eine große Anzahl an Sachinformationen, Darstellungen und digitalisierten Quellen bereit. Lernende, die verschiedene Online-Ressourcen nicht nur nutzen, sondern auch verlinken, müssen stärker als bei einer weniger produktorientierten Recherche die Qualität der angebotenen Links überprüfen und die Angebote kritisch abwägen. Die nächste Stufe zur Ausbildung einer reflektierten Blogpraxis beschreibt daher das Posten von Links, oder als erste Vorform echten Bloggens das Verfassen einer Beschreibung oder Beurteilung des Links als annotierter Verweis.

29 0

Die folgende Stufe macht schließlich als überlegtes und metakognitives Schreiben das eigene (historische) Lernen zum Gegenstand – zunächst allerdings ohne Verlinkung. Richardson betont nämlich, dass die bedachte Einbeziehung von Links Analyse und Synthese gleichermaßen voraussetzt. Durch das bedeutsame und reflektierte Verlinken in Blogbeiträgen artikuliert sich „ein tieferes Verständnis oder eine enge Beziehung zum verlinkten Inhalt [...]“. Derartig verfasste Einträge sollen in ihrer Performanz zeigen,  dass die Eintragungen „unter Berücksichtigung möglicher Leserantworten verfasst wurden“ (Richardson, 2011, 57).

30 0

Die letzte Stufe ist nach Richardson erreicht, wenn Schüler/innen in der Lage sind, im Modus „komplexen Bloggens“ zurückliegende Beiträge, Links und Kommentierung zu analysieren, zu synthetisieren und zu vernetzen (Richardson, 2011, 58). Einträge sind dann derart gestaltet, dass sie über eine bestimmte Zeitdauer hinweg retrospektiv, interpretativ und selbstreflexiv in hypertextuell und/oder multimedial angereicherter Gestalt eine eigenständige Sachanalyse vorlegen und einen argumentativ vorgebrachten Standpunkt in Form eines überlegten Wert- und Sachurteils vorbringen.

31 0

Die Arbeit mit Blogs in Schule und Universität ist bislang nur wenig empirisch erforscht worden (Farwell; Krüger-Ross 2013, 208-210). Bisherige Studien stellen bei der Nutzung von Blogs erstens „effektive elaborative und selbstreflexive Lernstrategien“ fest, zweitens eine höheren Motivation der Nutzung von Blogs im Kontext von Lernarrangements gegenüber anderen Social Media-Tools (Zumbach 2010, 203f.).

32 0

2.2 Geschichtsdidaktik | Potenziale von Blogs für das historische Lernen

33 0

Schreiben bzw. die blogspezifischen Schreibpraxen sind besonders affin zu geschichtsdidaktischen Prinzipien und Methoden historischen Lernens und Denkens. Geschichte ist eine in der jeweiligen Gegenwart entstandene Vorstellung über die Vergangenheit, die zwischen verschiedenen Positionen und Meinungen immer wieder neu ausgehandelt wird. Der Konstruktcharakter der Geschichte schlägt sich in verschiedenen Typen historischer Narrationen und Darstellungen nieder, die – bezogen auf Unterrichtspraxis – mittels Aufgaben und durch vorgegebene Schreibanlässe angeleitet werden. Im Kontext historischen Lernens können solche Aufgaben z.B. die Narrativierung von Geschichte in Form einer eigenen Rekonstruktion aus Quellen oder die Dekonstruktion bereits fertiger Geschichtsinterpretationen anleiten. Je nach Aufgabentyp entstehen dabei verschiedene Textgenres, zum Beispiel die beschreibende Darstellung zu einem historischen Thema, eine Erörterung mit begründeter Stellungnahme oder auch historische Narrationen, die auf simulative Aufgabentypen zurückgehen.

34 1

Das Modell der historischen Online-Kompetenz, das Jan Hodel 2007 bezüglich der Anforderungen an digitales Geschichtslernen ausformuliert hat, wendet historische Kompetenzkonzepte konkret auf Aspekte des historischen Lesens, Schreibens und Redens im virtuellen Raum an. Bezüglich der Kategorien Lesen und Schreiben sind beim digitalen Geschichtslernen wesentliche qualitative Veränderungen die sich durch Verlinkungen und Hypertextstrukturen wandelnde Narrative. In der Kategorie Reden erweitern sich die Möglichkeiten zur direkten Bezugnahme und Kommentierung im Web2.0. Die Diskursivität von Blogs und ihre konzeptionelle Mündigkeit lässt sich in solchen Aufgabenformaten dazu nutzen, fachspezifische Lernziele, beispielsweise Multiperspektivität oder Kontroversität, zu unterstützen und zu verstärken. Durch entsprechende historische Blog- und Netzaufgaben kann das Lernsetting entsprechend gültiger Gestaltungsprinzipien von Geschichtsunterricht, wie z.B. Multiperspektivität oder Problemorientierung, angelegt werden. So schlägt Bettina Alavi vor, verschiedene Blogs von Schüler/innen aus unterschiedlichen Perspektiven schreiben zu lassen. Verlinkungen könnten durch die Schüler/innen entlang bestimmter historischer Kategorien (Herrschaft, Macht, Wirtschaft etc.) vorgenommen werden (vgl. Alavi, Schäfer 2008). Blogposts und Kommentare können dabei – zwar nicht so ausgeprägt wie Wikis – eine Hypertextstruktur generieren. Querverweise zu anderen Blogbeiträgen, Kommentierungen oder Netzressourcen als Bedeutungsträger in nicht mehr nur linearen Textstrukturen eröffnen neue Handlungsspielräume historischen Erzählens (Krameritsch 2008, 172f.). Die Einbeziehung des Internet als virtueller Lernraum bedeutet auch eine Entgrenzung der verfügbar gehaltenen Informationen und Online-Ressourcen und damit eine stärkere Hinwendung zu geschichtskulturellen Aspekten.

35 0

Als besondere Herausforderung tritt beim Arbeiten in digitalen Lernumgebungen das lange als Problem wahrgenommene „CopyPaste“ hinzu. Schüler sind gelegentlich unsensibel bezüglich der Aneignung fremder Texte, die sie aus anderen Internetressourcen herauskopieren. Hier ist es zunächst wichtig, beispielsweise durch Einüben von Zitierregeln die Sensibilität von Schüler/innen zu schärfen. Der Schweizer Geschichtsdidaktiker Jan Hodel hat darauf hingewiesen, dass die Texterstellung mittels „CopyPaste“ – vorausgesetzt, die Schüler/innen haben den Text verstanden – durchaus auch neue, produktive Formen historischen Erzählens generieren kann (Hodel, 2008).

36 0

Das didaktische Potenzial von Blogs liegt also stärker in den Möglichkeiten kooperativen und kollaborativen Lernens. Nicht einzelne Blogposts, sondern das Tableau verschiedener Beiträge, die in einen thematischen Zusammenhang gestellt werden, beschreiben und dokumentieren einen dynamischen Lernprozess. Blogs können insbesondere auch zur Dokumentation von Projektlernen eingesetzt werden.

37 0

3. Zusammenfassung und Ausblick

38 0

Blogs haben sich im deutschsprachigen Raum im vergangenen Jahrzehnt und besonders in den vergangenen ein bis zwei Jahren zunehmend als digitales Schreib- und Kommunikationstool etabliert. Wissenschaftliche und fachdidaktische Blogs erfüllen inzwischen eine wichtige Funktion zur Verbreitung wissenschaftlicher Themen und Diskussionen und bewirken einen gegenseitigen Nutzen – sowohl für die Rezipienten, die in einer sich öffnenden Wissenschaftskultur stärker und durch Kommentare auch aktiv am aktuellen Forschungsgeschehen teilhaben können als auch für bloggende Wissenschaftler, die Texte in Blogs erstens für die Öffentlichkeit meist verständlicher schreiben und zweitens Blogs auch als Möglichkeit zur Diskussion noch unfertiger Ideen oder Projektskizzen nutzen können.

39 1

Als Tool für digitales Geschichtslernen bieten Blogs ein großes didaktisches Potenzial – gerade wenn es darum geht, im Modus verschriftlichter Sprache, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, historische Analysen sowie in sich schlüssige historische Sach- und Werturteile anzufertigen. Dabei können die spezifischen Funktionen von Weblogs helfen, entsprechende Lernarrangements  zum Erwerb bzw. zur Ausbildung von Frage-, Sach- und Methodenkompetenz zu gestalten. Auch wenn es bislang noch eher wenige Best Practice-Beispiele aus dem Bereich der historisch-politischen Bildung oder dem Geschichtsunterricht gibt, ist aufgrund der inzwischen leicht und kostenlos verfügbaren Online-Tools zur Erstellung von Webblogs zu erwarten, dass immer mehr Lehrer/innen und Akteure in der historisch-politischen Bildung Blogs auflegen, um in verschiedenen Lernsettings die unterschiedlichen  Möglichkeiten von Blogs als kreative Schreib- und Kommunikationsräume zu nutzen. Wie bei wissenschaftlichen Blogs kann auch Schüler/innen als Produzenten von Blogposts, Kommentaren und Vernetzungen die Diskursivität von Geschichte als Aushandlungsgeschäft ins Bewusstsein gehoben werden. Wenn dies gelingt, kann beim historischen Lernen der Schritt vom reinen Geschichtskonsumenten hin zum selbstreflexiven Geschichtslerner vollzogen werden.

40 0

4. Blogs zu Geschichtsdidaktik und digitalem Geschichtslernen (Auswahl)

41 0

Brennpunkt Geschichte. Blog von Alexander König, Saarbrücken. Abrufbar unter: http://www.brennpunkt-geschichte.de/

42 0

de.hypotheses.org. Blogportal für die deutschsprachigen Geistes- und Sozialwissenschaften. Abrufbar unter: http://de.hypotheses.org

43 0

Digitales Geschichtslernen. SeminarBlog von Alexander König, Saarbrücken, und Christoph Pallaske, Köln. Abrufbar unter: http://dgl.hypotheses.org

44 0

Geo Ges. Blog von Sabine Liebig und Ulf Kerber, Karlsruhe. Abrufbar unter: http://geoges.ph-karlsruhe.de/wordpress

45 0

HistNet. Blog von Peter Haber und Jan Hodel, Basel. Abrufbar unter: http://weblog.histnet.ch

46 0

Historisch denken | Geschichte machen. Blog von Christoph Pallaske. Abrufbar unter: http://historischdenken.hypotheses.org

47 0

Historisch Denken Lernen. Blog von Andreas Körber, Hamburg. Abrufbar unter: http://koerber2005.erzwiss.uni-hamburg.de/wordpress-mu/historischdenkenlernen/

48 0

Medien im Geschichtsunterricht. Blog von Daniel Bernsen, Koblenz. Abrufbar unter: http://geschichtsunterricht.wordpress.com

49 0

Skriptum. Studentische Onlinezeitschrift für Geschichte und Geschichtsdidaktik. Blog von Max Grüntgens und Dominik Kasper, Mainz. Abrufbar unter: http://www.skriptum-geschichte.de/

50 0

Studentenfutter Blog von Mauel Altenkrich, Heidelberg, Abrufbar unter: http://altenkirch.wordpress.com/

51 0

5. Literatur

52 0

Alavi, Bettina; Schäfer, Marcel (2010): Elemente sinnvoller netzbasierter historischer Lernaufgaben – aufgezeigt an einem Beispiel. In: Bettina Alavi (Hg.): Historisches Lernen im virtuellen Medium. Heidelberg, S. 239-252.

53 0

Bernsen, Daniel; König, Alexander; Spahn, Thomas (2012): Medien und historisches Lernen: Eine Verhältnisbestimmung und ein Plädoyer für eine digitale Geschichtsdidaktik Online unter: Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften. Abrufbar unter:http://universaar.uni-saarland.de/journals/index.php/zdg/article/view/294, 12.10.2012.

54 0

Blogs in Schule und Unterricht nutzen. In: Medienkindheit 2.0. Lernen und Unterrichten im Web 2.0, vom 2.7.2011. Abrufbar unter: http://www.medienkindheit.de/elearning-und-edutainment/einfuhrungsartikel-blogs-in-schule-und-unterricht-nutzen/, vom 11.10.2012.

55 0

Blood, Rebecca (2000): Weblogs: a history and perspective. In: rebeccas pocket, vom 7.9.2000. Abrufbar unter:

57 0

Dies (2002).: Weblogs: A history and perspective. In: John Rodzvilla  (Hg.): We’ve got blog. How weblogs are changing our culture. Cambridge, MA, S. 7-16.

58 0

Farwell, Tricia M.; Krüger-Ross, Matthew (2012): Is there still a place for blogging in the Classroom? Using blogging to assess writing, facilitate engagement, an evaluate student attitude. In: Seo, Kay Kyeong-Ju (Hrsg.): Using social media effectively in the classroom. Blogs, Wikis, Twitter  and more. New York, S. 207-221

59 0

Gomes, João Gomes (2008): Blogs: A Teaching Resource and a Pedagogival Strategy. In: Computers and Education. Towards Educational Change and Innovation. London, S. 219–228.

60 0

Graf, Klaus; König, Mareike (2011): Entwicklungsfähige Blogosphäre – ein Blick auf deutschsprachige Geschichtsblogs. In: Redaktionsblog de.hypotheses.org. Das Blogportal für die deutschsprachigen Geisteswissenschaften, vom 9.12.2011). Abrufbar unter: http://redaktionsblog.hypotheses.org/40, vom 10.10.2011.

61 0

Grosch, Waldemar (2008): Das Internet als Raum historischen Lernens – eine Bestandsaufnahme In: Uwe Danker, Astrid Schwabe (Hg.): Historisches Lernen im Internet. Geschichtsdidaktik und neue Medien. Schwalbach/Ts., S. 13-35.

62 0

Grosch, Waldemar (2012): Der Einsatz digitaler Medien in historischen Lernprozessen. In: Michele Barricelli;Martin Lücke (Hg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts, Bd. 2. Schwalbach/Ts. , S. 125–145.

63 0

Haber, Peter (2008): Anmerkungen zur Narrativität und zur Medialität von Geschichte im digitalen Zeitalter. In: Uwe Danker, Astrid Schwabe (Hgg.), Historisches Lernen im Internet. Geschichtsdidaktik und neue Medien. Schwalbach/Ts., S 196-204.

64 0

Haber, Peter (2011): Digital Past. Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter. München.

65 0

Haruna, Hadija (2012): Wenn Lehrer bloggen. In: Zeit-Online, vom 20.8.2012. Abrufbar unter: http://www.zeit.de/2012/33/C-Bloggende-Lehrer, vom 10-10.2012.

66 0

Hodel, Jan (2007): Historische Online-Kompetenz. Informations- und Kommunikationstechnologie in den Geschichtswissenschaften. In: Rainer Pöppinghege (Hg.): Geschichte lehren an der Hochschule. Bestandsaufnahme, methodische Ansätze, Perspektiven. Schwalbach, S. 194-210.

67 0

Hodel, Jan (2008): Historische Narrationen im digitalen Zeitalter. In: Danker, Uwe; Schwabe, Astrid (Hg.): Historisches Lernen im Internet, Schwalbach: Wochenschau Verlag, S. 182-195.

68 0

Hodel, Jan (2010): Geschichtslernen mit Copy and Share. In: Bettina Alavi (Hg.): Historisches Lernen im virtuellen Medium. Heidelberg, S. 111-129.

69 0

König Alexander (2010): Digital Storytelling im Geschichtsunterricht. Aktive Medienarbeit mit Windows Movie Maker. In: Computer + Unterricht 79 (2010), S. 33-35.

70 0

König, Alexander (2010): Historisches Lernen mit Lernmanagementsystemen – MOODLE im Geschichtsunterricht. In: Bettina Alavi (Hg.): Historisches Lernen im virtuellen Medium. Heidelberg, S. 131–150.

71 0

Krameritsch, Jakob (2006): Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten, in: Schmale, Wolfgang (Hrsg.): Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen. Wien u.a., S. 231-271.

72 0

Moser, Heinz (2008): Einführung in die Netzdidaktik. Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft. Zürich.

73 0

Moser, Heinz; Holzwarth, Peter (2011): Mit Medien arbeiten. Lernen. Präsentieren. Kommunizieren. Wien u.a.

74 0

Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (Hg.) (2011): JIM 2011. Jugend, Information, (Multi-)Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland. Abrufbar unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf11/JIM2011.pdf, vom 10.10.2012.

75 0

Reinmann, Gabi; Eppler, Martin (2008): Wissenswege. Methoden für das persönliche Wissensmanagement. Bern.

76 0

Richardson, Will (2011): Wikis, Blogs und Podcasts. Neue und nützliche Werkzeuge für den Unterricht. Überlingen.

78 0

Rosa, Lisa (2010): Unterrichts- und Schulblogs. In: Blogwerkstatt, vom 29.10.2010. Abrufbar unter: http://lisarosa.wordpress.com/praxisbeispiele/unterrichts-und-schulblogs/ vom 12.10.2012.

79 0

Scheuermann (2012): Schreibdenken: Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug nutzen und vermitteln. Opladen u.a.

80 0

Webblogs. In: ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien)-Wiki, vom 10.8.2012. Abrufbar unter: http://wiki.zum.de/Weblogs, vom 10.10.2012.

81 0

Zumbach, Jörg (2010): Lernen mit neuen Medien. Instruktionspsychologische Grundlagen. Stuttgart.